Albert-Einstein-Strasse in Hoyerswerda, Erster Teilbauabschnitt fertig gestellt

Für eine der wichtigsten Geschäftsstraßen der Stadt Hoyerswerda ist der erste Teilabschnitt des LOS 1 fertiggestellt. Die Verkehrsfreigabe erfolgte am 11.05.2015 und somit wurde mit dem zweiten Bauabschnitt begonnen. Aufgrund des angesiedelten Einzelhandels, dem benachbartem Einkaufszentrum und den angrenzenden Wohngebieten, entsteht ein hohes Fußgängeraufkommen in sämtliche Richtungen. Durch den grundhaften Ausbau der Fahrbahn inklusive Nebenanlagen, können die Geh- und Radwege im nördlichen Abschnitt wieder genutzt werden. Ebenso wurden die zwei Bushaltestellen der örtlichen Lage angepasst und behindertengerecht ausgebaut. Für eine lineare Überquerbarkeit sorgt nun eine Querungsinsel, eine weitere ist im nächsten Bauabschnitt geplant. Für den nächsten Bauabschnitt ist u. A. die Errichtung von Parkflächen inklusive einem Behindertenstellplatz und die Begrünung geplant.

Ferienhaus in Grosskoschen, Fertigstellung im Januar 2015

Im Januar 2015 konnte das Ferienhaus am Mühlgraben 11 in Grosskoschen fertig gestellt werden. Damit entsteht ein weiterer Anziehungspunkt für den Tourismus im Lausitzer Seenland. Mit seiner Lage ist das moderne Gebäude direkt an das Fahrradwegnetz des Senftenberger Sees angebunden und bietet den Urlaubern einen kurzen Weg zum See. Gestalterisch hat man sich diesem Thema angepasst. Daher wird der Freizeit- und Urlaubscharakter des Hauses, durch die gelbe Fassade und dem dunkelblauen Farbton unterstrichen.

Auch die Raumplanung im Inneren lädt zum Wohlfühlen ein. So besteht das Gebäude aus insgesamt vier Wohnungen auf zwei Etagen verteilt. Die Wohnflächen erstrecken sich im unteren Wohnbereich auf ca. 70,00 m² und im oberen Gebäudeteil auf ca. 76,00 m² je Wohneinheit. Darüber hinaus ist eine Wohnung im Erdgeschoss barrierefrei ausgebildet. Insgesamt bietet das Ferienhaus in den einzelnen Appartements Platz für zwei Schlafzimmer, ein Wohn- und Essbereich mit offener Küche sowie ein Badezimmer und ein separates WC.

Der seitliche Zugang zu den Ferienwohnungen garantiert den malerischen Blick auf den See und rundet den Wohlfühlcharakter des Gebäudes ab.

Tierpark Senftenberg, Planung und Realisierung ab 2014

Schwerpunkte bei der Planung um die Außenanlagen des Tierparks sind ein neu zu schaffender Spielplatzbereich, die Entwicklung einer einheitlichen Grünstruktur, die Schaffung von Ruhe- und Verweilbereichen sowie eine Verbesserung der Wegeführung. Im Rahmen der Vorplanung wurde ein Gestaltungskonzept erarbeitet, welches Lösungen aufzeigt die Außenanlagen des Tierparks ansprechender zu gestalten.

Da sich der Tierpark unter anderem durch Spenden finanziert, findet die Umsetzung der Freiflächengestaltung in Teilabschnitten statt. Der wohl größte Anziehungspunkt im Tierpark neben den Tieren, wird ein neu angelegter Spielplatz sein, der sich zur Zeit im Bau befindet. Das Hauptelement ist eine Seilbahn, die sich von einem Hügel aus, an alten Bestandsbäumen entlang, durch die gesamte Spielfläche erstreckt. Ergänzt wird die Seilbahn durch eine Hügelrutsche und ein Bauchkarussell. Eine ansprechende Bepflanzung des neuen Spielplatzes und Sitzmöglichkeiten sollen Bestandteil der anschließenden Planung sein. Auch Spiel- und Klettermöglichkeiten entlang des Besucherweges wurden Anfang dieses Jahres errichtet.

Ein weiterer Planungsschwerpunkt im Tierpark ist die Entwicklung einer ansprechenden Grünstruktur durch Neupflanzungen und Pflanzmaßnahmen im Bestand. Die Pflanzflächen werden von uns pflegeextensiv gestaltet, da es im Tierpark keinen Gärtner gibt. Die Neubepflanzung des Schlosswalls mit Bodendeckern, Sträuchern und Zierlauch schafft das Jahr über attraktive Blühaspekte auf dem Wall. Er wurde als erste Teilfläche bereits im Herbst 2014 bepflanzt.

Grundschule Astrid Lindgren, Planung 2014-2015

Für die veränderten Nutzungsansprüche und die neue Freiflächensituation an der Grundschule Astrid Lindgren in Spremberg erarbeiten wir gegenwärtig ein nachhaltiges Freiraumkonzept. Ausgangspunkt ist die Schaffung einer attraktiven Freifläche und die Initiierung eines pflegeextensiven und nachhaltigen Freiraumkonzeptes.

Die Maßnahme umfasst eine Neuordnung der Freifläche die den entsprechenden Nutzungsanforderungen gerecht wird und eine Aufwertung der Pausenhofflächen einschließt. Zudem werden die unmittelbar an das Schulgebäude angrenzenden Wegeflächen und der Schulhof entsprechend den brandschutztechnischen Anforderungen hergestellt.

Als zentrales Element ist die Neugliederung der Spielplatzfläche zu sehen. Wichtig hierbei ist die schnelle Erschließung der Fläche für die Pausennutzung über den Schulhof und die Steigerung der Attraktivität der Fläche für die Hortnutzung. Hierfür erfolgte eine Abstimmung mit den Interessensträgern der Grundschule und des Hortes. Auch die Wünsche der Schüler wurden in die Planung eingebunden.

Albert-Einstein-Straße in Hoyerswerda, Planung 2013 - 2014

Die Albert-Einstein-Straße gehört zum Stadtzentrum Neustadt von Hoyerswerda. Sie zählt neben dem historischen Markt in der Altstadt zu den wichtigsten örtlichen Geschäftsstraßen der Stadt und stellt eine Anbindung an das überregionale Straßennetz dar. Aus infrastruktureller Sicht ist die Albert-Einstein-Straße eine der bedeutendsten Verbindungen zwischen Alt- und Neustadt und zwischen Bahnhof und Busbahnhof am Lausitzer Platz (ZAST) mit einer hohen Frequentierung durch Individualverkehr, regionalen sowie überregionalen Busverkehr. Auf Grund des angesiedelten Einzelhandels in der Albert-Einstein-Straße, dem benachbarten Einkaufzentrum und den angrenzenden Wohngebieten besteht auch ein hohes Fußgängeraufkommen in alle Richtungen. Beidseitig der Geschäftsstraße befinden sich zahlreiche Institutionen, Läden und Einrichtungen, die die Straße zu einem Anziehungspunkt und belebten Treff für Jung und Alt machen könnten. Auf Grund starker Beschädigungen der Fahrbahn und der Nebenanlagen, sowie geringer Flächen für den Aufenthalt für Anwohner und Besucher gibt die Albert-Einstein-Straße momentan ein eher marodes, abgenutztes und unwirtliches Bild ab.

Von der Bautzener Brücke bis zur Einfahrt des Parkplatzes des Lausitz-Centers soll die Albert-Einstein-Straße in Hoyerswerda ab dem Jahr 2014 darum eine neue attraktive Erscheinung und eine verkehrs- und nutzerfreundliche Gestaltung erhalten. Unter Einbeziehung vielfältiger Nutzungsaspekte werden die Neuordnung der Nebenanlagen, die Begrünung sowie der Neubau eines Regenwasserkanals Kernpunkte des Auftrages sein. Der grundhafte Ausbau der Fahrbahn mit Geh- und Radwegen, die Integration von Parkflächen, die Anordnung von Querungsinseln und behindertengerechten Bushaltestellen, die Begrünung durch Bäume und Grünflächen sowie die Entwässerung der befestigten Flächen sind konkrete Planungselemente, die von den verschiedenen Fachplanern unseres Büros gemeinsam erarbeitet werden. Im Vordergrund steht für uns dabei, dass die Albert-Einstein-Straße an Attraktivität und Bedeutung für die Bewohner, Beschäftigten und Besucher von Hoyerswerda gewinnt. Die Barrierefreiheit, lineare Überquerbarkeit sowie die Aufenthaltsqualität soll maximal optimiert werden, ohne dass der Straßenraum Funktionseinschränkungen unterliegt. In der räumlichen Gesamtwirkung wird sich der Straßenzug als Teil des städtebaulichen Gestaltungskonzeptes der Stadt Hoyerswerda einfügen.

Ferienhaus in Großkoschen, Planung 2013

 

Mit dem Ferienhaus entsteht ein neuer Anziehungspunkt für den Tourismus im Lausitzer Seenland.Das moderne Gebäude fügt sich als kompakter, zweigeschossiger Baukörper in die unmittelbare Nähe des Senftenberger Sees ein und ist unmittelbar an das Fahrradwegenetz dieser Ferienregion angebunden.

Straßenseitig ziehen die auffälligen, blauen Schiebeläden die Blicke auf sich. Sie dienen zur Verschattung der Innenräume und sind gleichermaßen Gestaltungselement für die Fassade. Der blaue Farbton lenkt die Gedanken auf Urlaub, Erholung und Entspannung und spiegelt auch das Thema See und See-Nähe wider. Der gelbe Putz unterstreicht den lichten, warmen Urlaubscharakter, den das Haus ausstrahlt.

Der Bau besteht aus vier Ferienwohnungen mit zwei Wohneinheiten pro Etage. Eine Wohnung im Erdgeschoss ist behindertengerecht. Die Appartements sind mit je zwei Schlafzimmern, einem Wohn- und Essbereich mit offener Küche sowie einem Badezimmer und einem separaten WC ausgestattet. Die Wohnbereiche der Ferienwohnungen sind mit Blick auf den See ausgerichtet und die individuelle Erschließung erfolgt seitlich des Gebäudes.

Bürgerzentrum in Knappenrode - Neugestaltung Außenanlagen, Fertigstellung April 2014

 

Im Jahr 2008 wurde das Gebäude der ehemaligen Schule in der Gemeinde Knappenrode saniert und zum Ortsteilzentrum umgebaut. Die umliegenden Außenanlagen werden allerdings momentan weder dem attraktiven Erscheinungsbild des restaurierten Gebäudes noch ihren Nutzungsanforderungen an den Außenbereich des Bürgerzentrums im Sinne von Funktionalität, Sicherheit und Attraktivität gerecht. Aus diesem Anlass hat die Stadt Hoyerswerda unser Planungsbüro im Jahr 2013 mit der Neugestaltung beauftragt.

Der Abbruch von Nebengebäuden, Errichtung von Parkplätzen, Garagen und eines Müllstandortes, Flächenentwässerung und –versickerung, Anbindung des Geländes an den öffentlichen Spielplatz und allen voran die Schaffung eines für seine Nutzer funktionierenden Außenraums von hoher Aufenthaltsqualität sind Kerngedanken des neuen Konzeptes. Ausgangspunkt war die Überlegung eines zusammenhängenden nutzungsoffenen Vorplatzes, auf dem Märkte, Feste, Spielaktivitäten und Verkehr sicher miteinander kombiniert werden können. Eine zurückhaltende Materialwahl in kontemporärem Grau mit dezenter Gliederung aus Pflasterrinnen bzw. -streifen in einer dunkleren Farbnuance erschien uns die perfekte Basis, den Platz sich von ganz allein mit buntem Treiben und Leben füllen zu lassen.

In der räumlichen Anordnung wurden 4 quadratische Beete mit kleinkronigen Baumneupflanzungen der historischen Fassade des Bürgerzentrums vorgelagert und lockern diese auf. Sie gliedern den Vorplatz in Verkehrsbereich, Parken und eine mögliche privatere Aufenthaltsfläche am Haus, in der Bänke und kleinere Tische zum Sitzen aufgestellt werden oder Kleinkinderspiele stattfinden können. Als Unterpflanzung legten wir Wert auf einen Farbaspekt in der befestigten Fläche und planten eine Wildblumenmischung ein. Alle weiteren Grünflächen beispielsweise unter dem eindrucksvollen Altbaumbestand erhielten ebenfalls die Wildblumenmischung, welche den ländlichen Charakter der Außenanlagen des Bürgerzentrums und die Beispielfunktion in Belangen der Artenvielfalt und Umweltfreundlichkeit fördern wird. Wir freuen uns darauf, dass die Nutzer und Bewohner des Bürgerzentrums im Frühjahr 2014 ihren neugestalteten Platz erobern und in Anspruch nehmen können.

Kreisstraße K9211 in der Gemeinde Tätzschwitz/ Geierswalde, Planung 2013 - 2014

 

Aktuelles: Ausbau der der Kreisstraße K 9211 in der Gemeinde Tätzschwitz/ Geierswalde Der Geierswalder See liegt eingebettet zwischen dem Senftenberger und dem Partwitzer See im Herzen des Lausitzer Seenlandes. Visionen und großes Entwicklungspotential kennzeichnen den Umbruch, der sich in Europas größter künstlich angelegter Seenlandschaft vollzieht. Es entsteht eine besondere Urlaubs- und Ausflugsregion im Süden Brandenburgs und Nordosten Sachsens, welche Aktivität und Erholung, Kultur und Natur unverwechselbar miteinander kombiniert. Mit Hilfe eines zielgerichteten und nachhaltigen Tourismuskonzeptes wird an der infrastrukturellen Vernetzung und Erschließung von mehr als 20 Seen zu Land und zu Wasser gearbeitet, um das einzigartige Vorhaben schrittweise Realität werden zu lassen.

Unser Planungsbüro hat über die Jahre bei der Umsetzung dieses Erfolgskonzeptes mitgewirkt und ist 2014 erneut am überregionalen Zusammenwachsen und Weiterentwickeln des Lausitzer Seenlandes beteiligt. Zusammen mit dem Landkreis Bautzen planen wir in der Gemeinde Tätzschwitz/ Geierswalde den grundhaften Ausbau der Kreisstraße K 9211 und leisten damit unter anderem einen Beitrag, um die Infrastruktur des Geierswalder Sees zu verbessern. Eines der raumordnerischen Entwicklungsziele der Gemeinde Elsterheide ist die weiterführende touristische Erschließung des Südufers. Mit der im B-Plan-Entwurf vorgesehenen Anbindung des B-Plangebietes an das überregionale Straßennetz, Neuordnung des Hauptverkehrsknotenpunktes und der Errichtung von 2 behindertengerechten Bushaltestellen für Nah- und Tourismusverkehr werden die entscheidenden Grundlagen gelegt. Derzeit ist die Ortsdurchfahrt der K 9211 vorrangig durch eine Erschließungsfunktion geprägt. Aufgrund der weiterführenden Erschließung von Erholungszentren am Senftenberger, Sedlitzer, Geierswalder, Partwitzer und am Blunoer See tritt die Verbindungsfunktion in den Vordergrund.

Im Planungsprozess wurden Varianten für die Streckenabschnitte inner- und außerorts von Tätzschwitz entwickelt, wobei das Hauptaugenmerk auf der optimalen Lösung des Knotenpunktes K9211/ Windspitze/ Zufahrt Geierswalder See und der attraktiven und sicheren Verkehrsraumaufteilung inklusive Geh-/Radwegen und Entwässerungseinrichtungen lag.

Die Notwendigkeit der Baumaßnahme aufgrund unzureichender Verkehrsverhältnisse ist offensichtlich: Außerorts bergen die existierende Trassenführung der K9211 über den ehemaligen Bahndamm „Katzenbuckel" und der Zustand der Oberflächenbefestigung der asphaltierten Fahrbahn streckenweise Gefahrenpotential. Innerorts weist die Ortsdurchfahrt größere Mängel bezüglich Ebenheit und Entwässerung des anfallenden Niederschlagswassers durch fehlende funktionstüchtige Entwässerungsanlagen auf.

Mit dem Planungsansatz der qualitativen Aufwertung und der überregionalen Einbindung des Geierswalder Sees unter anderem in die zahlreichen thematischen Wander- und Radwegerouten des Lausitzer Seenlandes widmen sich unsere Verkehrsanlagen- und Tiefbauplaner seit dem Sommer 2013 dieser spannenden Aufgabe.

Hafencamp Senftenberger See, Ausführung 2010 - 2012

 

Um die touristische Zukunfts- und Wettbewerbsfähigkeit des Senftenberger Sees im Lausitzer Seenland sicherzustellen, ist die Weiterentwicklung des Hafencamp senftenberger See wichtig. Dabei soll der Aspekt der Barrierefreiheit große Beachtung finden. Der Zweckverband Lausitzer Seenland Brandenburg plant dafür die Umgestaltung der Außenanlagen, die Erweiterung des Zeltplatzes sowie den Neubau von 20 Übernachtungshütten. Der vorhandene Parkplatz wird vergrößert und um Trailerstellflächen erweitert. Eine entsprechend ausgebaute Zufahrtsstraße zum Gelände wird neu angelegt.

Mit dieser Planungs- und Baukoordinierungsaufgabe wird das Biko- Planungsbüro in mehreren Bauabschnitten von 2010 bis 2012 betraut. Dabei steht die Schaffung eines funktionierenden Erhohlungsraumes für den Fern-und Naherholungstourismus im Vordergrund. Die barrierefreie Erschließung durch Rundwege im Bereich der Übernachtungshütten, ein neues Sanitärgebäude sowie eine Erweiterung der Stellflächen unter anderem für Caravans sind einige Schwerpunkte des geplanten Maßnahmenpaketes, denen sich unsere Ingenieure der Disziplinen Gebäudeplanung, Freianlagenplanung und Verkehrsanlagenplanung widmen. Wir hoffen den Besuchern des Hafencamp Senftenberger See einen unvergesslichen Individualurlaub im Herzen der Natur am Senftenberger See mit unseren kreativen und ingenieurtechnischen Ideen zu gestalten.

Ortsteilzentrum in Hosena 2008 - 2012

 

Mit dem Ziel, die Unterbringung des Schulbetriebes für die Klassenstufen 1 bis 6 und Räumlichkeiten sozialer Instanzen des kommunalen Lebens Hosenas zu kombinieren, entwickelten wir 2008 gemeinsam mit Auftraggebern und Nutzern ein Raumkonzept für den Umbau und die Erweiterung der alten Schule in Hosena. Auf dem Gelände befanden sich zu Beginn des Planungsprozesses zunächst noch das alte, ungenutzte Schulgebäude und der Schul-Plattenbau des Types Luckau, der für den Unterricht und die Hortbetreuung genutzt wurde.

Die Sanierung des historischen Klinkerbaus aus dem Jahr 1900 wurde schnell als Vorzugsvariante gegenüber der Modernisierung des Plattenbaus herausgestellt. Um die benötigte Kapazität an Räumen für Schule, Hort, Ortsverwaltung und Vereine zu erreichen wurde die Ergänzung des alten Gebäudes durch einen Neubau beschlossen.

Die Baumaßnahme wird in zwei Bauabschnitte unterteilt, die wir als Planer und Bauüberwacher vom Abriss, über Neubau und Komplettsanierung und später Freianlagengestaltung betreuen. Unser Gestaltungskonzept für das Projekt setzt auf klare Linien, Geometrie, kubistische Formen und moderne Materialien, die im Zusammenspiel mit farbenfrohen Gestaltungselementen an Fassade und im Freiraum kindgerecht sind und dem Gesamtobjekt Leben einhauchen.

Im Prozess der „Schaffung eines Ortsteilzentrums in Hosena" werden vielfältige Nutzungsanforderungen sowohl im Innen- als auch im Außenraum bedient. Die Freianlagen werden als Multifunktionsflächen mit Aufenthalts- und Spielbereichen, Erschließungs- sowie Parkflächen und Grünanlagen ausgelegt. Teile der ehemaligen Schulhoffläche werden weiterhin für die Schüler als Aufenthaltsfläche in den Pausen während der Schulzeit genutzt. Außerschulisch und an den Wochenenden stehen diese Flächen der Ortsverwaltung und Vereinen, dem Dorfklub und dem Jugendklub als Veranstaltungsfläche und den Kindern als öffentlicher Spielbereich zur Verfügung.

Wir freuen uns sehr mit unserer Arbeit zum Zusammenwachsen des Ortsteils Hosena aktiv beitragen zu können.