Kreisstraße K9211 in der Gemeinde Tätzschwitz/ Geierswalde, Planung 2013 - 2014

 

Aktuelles: Ausbau der der Kreisstraße K 9211 in der Gemeinde Tätzschwitz/ Geierswalde Der Geierswalder See liegt eingebettet zwischen dem Senftenberger und dem Partwitzer See im Herzen des Lausitzer Seenlandes. Visionen und großes Entwicklungspotential kennzeichnen den Umbruch, der sich in Europas größter künstlich angelegter Seenlandschaft vollzieht. Es entsteht eine besondere Urlaubs- und Ausflugsregion im Süden Brandenburgs und Nordosten Sachsens, welche Aktivität und Erholung, Kultur und Natur unverwechselbar miteinander kombiniert. Mit Hilfe eines zielgerichteten und nachhaltigen Tourismuskonzeptes wird an der infrastrukturellen Vernetzung und Erschließung von mehr als 20 Seen zu Land und zu Wasser gearbeitet, um das einzigartige Vorhaben schrittweise Realität werden zu lassen.

Unser Planungsbüro hat über die Jahre bei der Umsetzung dieses Erfolgskonzeptes mitgewirkt und ist 2014 erneut am überregionalen Zusammenwachsen und Weiterentwickeln des Lausitzer Seenlandes beteiligt. Zusammen mit dem Landkreis Bautzen planen wir in der Gemeinde Tätzschwitz/ Geierswalde den grundhaften Ausbau der Kreisstraße K 9211 und leisten damit unter anderem einen Beitrag, um die Infrastruktur des Geierswalder Sees zu verbessern. Eines der raumordnerischen Entwicklungsziele der Gemeinde Elsterheide ist die weiterführende touristische Erschließung des Südufers. Mit der im B-Plan-Entwurf vorgesehenen Anbindung des B-Plangebietes an das überregionale Straßennetz, Neuordnung des Hauptverkehrsknotenpunktes und der Errichtung von 2 behindertengerechten Bushaltestellen für Nah- und Tourismusverkehr werden die entscheidenden Grundlagen gelegt. Derzeit ist die Ortsdurchfahrt der K 9211 vorrangig durch eine Erschließungsfunktion geprägt. Aufgrund der weiterführenden Erschließung von Erholungszentren am Senftenberger, Sedlitzer, Geierswalder, Partwitzer und am Blunoer See tritt die Verbindungsfunktion in den Vordergrund.

Im Planungsprozess wurden Varianten für die Streckenabschnitte inner- und außerorts von Tätzschwitz entwickelt, wobei das Hauptaugenmerk auf der optimalen Lösung des Knotenpunktes K9211/ Windspitze/ Zufahrt Geierswalder See und der attraktiven und sicheren Verkehrsraumaufteilung inklusive Geh-/Radwegen und Entwässerungseinrichtungen lag.

Die Notwendigkeit der Baumaßnahme aufgrund unzureichender Verkehrsverhältnisse ist offensichtlich: Außerorts bergen die existierende Trassenführung der K9211 über den ehemaligen Bahndamm „Katzenbuckel" und der Zustand der Oberflächenbefestigung der asphaltierten Fahrbahn streckenweise Gefahrenpotential. Innerorts weist die Ortsdurchfahrt größere Mängel bezüglich Ebenheit und Entwässerung des anfallenden Niederschlagswassers durch fehlende funktionstüchtige Entwässerungsanlagen auf.

Mit dem Planungsansatz der qualitativen Aufwertung und der überregionalen Einbindung des Geierswalder Sees unter anderem in die zahlreichen thematischen Wander- und Radwegerouten des Lausitzer Seenlandes widmen sich unsere Verkehrsanlagen- und Tiefbauplaner seit dem Sommer 2013 dieser spannenden Aufgabe.